Tieferlegung / Fahrwerk / Sturz

Ich finde es schwer meine Meinung jetzt deinen Setup rüber zu stülpen. Hängt halt davon ab, für was deine Einstellung angedacht ist und ich kenne diese nun mal nicht.

Ich halt nicht viel von einer Nullspur vorne (Es suggeriert nur eine direkteres Ansprechen, aber da keine Vorspannung (weder in - oder +) existiert hast du ständig Lenkkorrekturen und on top schnüffelst du im Alltag nur den Spurrillen hinterher.. Ist weder Fisch noch Fleisch. Wirklich agiler wird eher mit einer Nachspur vorne.

Eine Vorspur stabilisiert und radiert leicht die Außenkante der Vorderräder, was wiederum bei höherem Sturz das Reifenprofil ausgleicht. ( Wenn das Auto auch im Alltag genutzt wird)

Das selbe gilt für die Zug- & Druckstufe. Auch hier hängt es von der persönlichen Vorliebe ab. Da bei mir gut zugänglich, ändere ich es je nach Einsatzgebiet und tüftle daran auch noch rum.

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Danke für deine Einschätzung. Vermutlich muss die richtige Einstellung von jedem selbst erfahren werden. Trotzdem bin für Tipps und Vorschläge dankbar.
Alltag fahren ich das Auto eher nicht. Wenn dann ist es immer Spaß.
Ich überlege schon ob ich nach mehr als 10 Jahren auch mal wieder zurück zum Ring komme… Mich juckt´s inzwischen schon wieder mal.

Das mit der Nullspur hast du vermutlich recht.

Nachspur 0,1 VA und Null HA für Stabiles und Agiles Fahrverhalten taugt mir am Besten im Serienfahrwerk mit Distanzen & Serienrädern im öff. Verkehr.

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Ich habe mich heute mal kurz für eine Polizei-Kontrolle qualifiziert :smirking_face:.

Der Polizist war aber sehr nett (ich ebenfalls) und hat mich ohne irgendwas dann doch weiterfahren lassen.
Er war sich jedoch nicht sicher ob das Fahrwerk so richtig eingetragen wurde.
Dort steht bei mir:
„…Radmitte bis Radhausausschnittkannte VA/HA 330/360…“
Ich war mir eigentlich sicher dass dann an beiden Achsen der Abstand Radmitte-Radhausausschnittkannte zwischen 330 und 360 mm betragen darf und nicht, dass der Abstand an der VA 330mm und der HA 360mm betragen muss.
Wurde das falsch vom TÜV so formuliert oder wie sollte es richtig sein. Im Moment habe ich vorne und hinten etwa 340mm. Das wäre dann seiner Meinung nach an der VA 10mm zu hoch und hinten 20 mm zu tief… :zany_face:
Wie gesagt der Polizist war jetzt auch nicht sonderlich motiviert und sicher war er sich wohl auch nicht und dann hat er mich dann einfach weiterfahren lassen. Ohne Mängelkarte oder sonstiges. Nach dem Motto eingetragen ist es ja alles…

Wie ist es jetzt also bei mir eingetragen ist das Höhenmaß jetzt so absolut vorgegeben oder handelt es sich um einen erlaubten Bereich?

Die Abstände die eingetragen sind, müssen so eigentlich auch am Fahrzeug zu finden sein.

Entweder, falls es sich um ein Gewindefahrwerk handelt, nach Vorgabe einstellen, oder vom TÜV Prüfer die neue Höhe abnehmen und eintragen lassen.

Die absoluten Grenzwerte (Restgewinde, Abstand Radmitte zu Kotflügelkante, mindest Bodenfreiheit) stehen nur im Gutachten vom Fahrwerk.

Bei der Eintragung war die Höhe etwa 330 mm vorne und hinten, deshalb habe ich gedacht es müsste sich um eine erlaubte Spanne handeln, so nach dem Motto alles in einem Bereich zwischen 330 und 360mm ist erlaubt.
Aber an der Hinterachse 360 mm - so war das nie und nimmer eingestellt bei der Abnahme…

Hmm eigenartig :thinking:

Also ich würde 330-360 auch als erlaubten Spielraum definieren. Schließlich ist es ein Gewindefahrwerk und wenn du mal in eine Gegend mit schlechten Straßen fährst kannst du das Fahrwerk hoch schrauben. Sonst machen Gewindefahrwerke ja gar keinen Sinn.

Irgendwie habe ich das auch so gedacht und das Fahrwerk zur Abnahme ganz nach unten gedreht, was halt so geht - das waren dann etwa die 330 mm… inzwischen ist es ja wieder etwas höher…

Nach meinem Wissen ist allerdings nur die eingetragene Höhe zulässig, der Prüfer hat nur genau die Höhe abgenommen und nichts anderes. Von der Achsvermessung her macht ein hoch und runter Schrauben auch keinen Sinn, weil sich die eingestellten Werte dann auch verstellen.

KI sagt folgendes,und so kenne ich es auch:

Der eingetragene Abstand zwischen Radmitte und Kotflügelkante ist absolut verpflichtend. Eine nachträgliche Veränderung dieses Wertes führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis Ihres Fahrzeugs.

## Wichtige rechtliche und technische Fakten

* Maßgebliche Fixierung: Der Prüfer trägt das exakte Maß ein, um die getestete Fahrzeughöhe rechtlich zu fixieren.

* Erlöschen der Betriebserlaubnis: Jede eigenmächtige Änderung (ob höher oder tiefer) macht die Eintragung sofort ungültig.

* Gewindefahrwerke: Auch bei verstellbaren Fahrwerken ist der eingetragene Bereich (oder das konkrete Restgewindemaß) bindend.

* Konsequenzen: Bei Kontrollen drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und die sofortige Stilllegung des Autos.

* Sicherheitsrisiko: Schleifende Reifen im Radkasten oder veränderte Scheinwerferhöhen gefährden Sie und andere.

## Richtiges Vorgehen bei Änderungswunsch

Wenn Sie die Höhe Ihres Fahrzeugs anpassen möchten, müssen Sie zwingend eine neue Änderungsabnahme (z. B. bei TÜV, DEKRA, KÜS) durchführen lassen. Erst nach der erfolgreichen Neuabnahme und der Korrektur der Fahrzeugpapiere ist das Verstellen legal.

Für die Straße ist ein Gewindefahrwerk dafür gedacht sich einmalig seine individuelle Wunschhöhe einzustellen und dann eintragen zu lassen.

Davon abgesehen ist ein Gewindefahrwerk im Straßenverkehr absolut sinnfrei, deshalb habe ich mich auch für eine andere Art der Tieferlegung entschieden.

Eventuell ist es möglich den TÜV Prüfer einen gewünschten Verstellbereich eintragen zu lassen, indem er jeweils den höchsten und tiefsten Punkt abnimmt.

Ob sowas geht kann nur der Prüfer selbst entscheiden.

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Sobald das Fwk abgenommen wird ist der gemessene Wert Radnabe/Kotflügelkante verbindlich und muß auch immer wieder geprüft und ggf. nachjustiert werden am Feingewinde.

Gewinde ist aber nicht primär f.d. Höhenlage, sondern zur Abstimmung der Radlasten gedacht.

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Hallo, ich habe mal eine Frage zu den ganzen Acheinstellwerten, kenne mich da nicht aus.

Ich bekomme nächsten Monat mein FL Modell und habe mir die H&R 35/30mm Federn bestellt.

auf anraten eines Forenkollegen habe ich mir schonmal 2 Satz einstellbare Achsschrauben für hinten bestellt.

H&R Triple C Excenter Schraube TC112 Schraube 12mm

hat jemand Serieneinstellwerte vom FL Modell und wer fährt das gleiche H&R Setup und kann mir Tips zu den Einstellwerten geben ?

Ich bin mit dem Auto als Daily auf teils recht kurvigen Sauerlandstrecken Landstrasse unterwegs.

Ich benötige ne Einstellung die im Alltag vernünftig funktioniert ohne die Reifen schnell zu morden :slight_smile:

brauche ich für voren auch noch einstellbare Schrauben, wenn ja welche ? Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben das der FL vorne serienmässig eine ausreichende Einstellmöglichkeit hat.

Danke

Schwierig zu beantworten, wenn du a) keine Referenz zum Fahrverhalten am Serienfahrzeug hast und b) nicht einschätzen kannst wo du welche Anpassungen beim fahren benötigst. Irgendwelche Werte kopieren kann für deinen Fahrstil passen, aber i.d.R. passt du zuerst Fahrstil an das Fahrverhalten an und optimierst dann dort, wo es partout nicht passt. Aber dazu solltest du entweder einen Profi direkt dabei haben oder selbst wissen, was wo wie wirkt und die Wechselwirkungen der dynamischen Lastverteilung einzuschätzen. Der GRY ist schon recht gut abgestimmt mit Serienwerten ab Werk, Tieferlegung ist meist Optik, aber für Fahrdynamik nicht unbedingt besser. Es empfiehlt sich vor Fahrzeugübergabe die Einstellung zu prüfen, ob es „harmonisch“ innerhalb der Toleranzwerte bereits justiert ist.

Tieferlegungsfedern ändern schon mal die Walkarbeit im Reifen. Passt du noch auf andere Räderdimensionen um, verändert das wieder das Fahrverhalten. Als Richtwert unter -3 Grad Sturz VA bleiben, spurführende HA möglichst neutral einstellen. Reifenabnutzung prüfen und nach 1.000km ggf. nachbessern.

Viel Spaß beim experimentieren :slight_smile:

@Andreas.1

Danke schonmal für deine Antwort. Die Federn und Spurverbreiterungen baue ich letzten Endes nur der Optik wegen ein.

Mir ging es mehr darum das mir gesagt wurde, das durch die H&R Federn sich die Spur/Sturzwerte wohl so negativ verändern gegenüber der Serieneinstellung das mit den werksseitigen Einstellmöglichkeiten man die Fahrwerkseinstellung nicht wieder in Richtung Serienwerte eingestellt bekommt. Daher benötigt man Schrauben mit entsprechenden Einstellmöglichkeiten die ich schon beschafft habe.

Mein laienhaftes Ziel ist es wieder die Serienwerte eingestellt zu bekommen sofern das annähernd möglich ist.

Ich brauche keien Spezialeinstellung für Rennstrecken oder Schotterralleys. Das Auto wird meist auf Landstrassen (diese sind im Sauerland schön kurvig) und ein wenig kurze Strecke Autobahn täglich genutzt.

Ich bin auch noch nicht so ganz glücklich damit das mein Auto mit der Bridgestone Semi Slick Bereifung kommt. Die macht zwar auf trockener Strasse bei warmen Reifen optimalen Grip, aber im Rundschreiben von Toyota steht schon drin das die Käufer besonders darauf hinzuweisen sind das die Reifen erhöhtes Aquaplaning Verhalten haben und warmgefahren werden sollen weil sich sonst der Bremsweg deutlich verlängert. als Normalfahrer ist das halt ein gewisser Nachteil.

Zitat:

• Neu entwickelte Hochleistungsreifen sorgen für mehr Grip und bessere Kontrolle bei Fahrten auf der Rennstrecke sowie für geringere Fahrgeräusche:

Rennstrecke wird das Auto bei mir nicht sehen, weniger Abrollgeräusche ist ja nicht übel.

Zitat:

Kundensensibilisierung Semi-Slick Reifen

Der Bridgestone Potenza Race ist ein Semi-Slick Reifen, der dem sportlich ambitionierten Fahrer eine Menge Vorteile bietet:
maximales Grip-Niveau und hohe Kurvengeschwindigkeiten aufgrund größerer Kontaktfläche, sowie exzellente Präzision, dank der
relativ steifen Flanke.
Durch diese Bauart bedingt muss der Kunde abweichend zur Normalbereifung im Alltag seine Aufmerksamkeit auf folgende Punkte
richten, bitte machen Sie ihn im Verkaufsgespräch, bei einer Probefahrt und bei der Auslieferung darauf aufmerksam:
• Warmfahren notwendig: Durch verminderten Grip im kalten Zustand ergibt sich ein verlängerter Bremsweg.
• Regelmässige Kontrolle von Profil und Druck: Semi-Slicks benötigen im Alltag oft einen anderen Luftdruck, da sich bei
Beanspruchung der Luftdruck erhöht. Bauartbeding ist die Profiltiefe geringer und der Verschleiß höher.
• Fahrweise anpassen: Bei nasser Fahrbahn kann beim Semi-Slick Aquaplaning früher eintreten, insbesondere bei wenig
Restprofil

Wenn Du den GR als Daily Driver nutzt, würde ich Dir empfehlen die Semis gleich zu verkaufen und UHP Strassenreifen aufzuziehen insbesondere auch wenn Du noch nie mit Semis in Kontakt warst. Der Grenzbereich zwischen Grip und No Grip d.h. Abflug ist sehr schmal.

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+1 fuer UHPs.

  • zuegig auf Temp
  • Regen juckt nicht
  • Absolut ausreichendes Gripniveau fuer die Strasse
  • Guenstig
  • Kein unnoetig hoher Verschleiß fuer Bremse, Gefahr wegen Oil-Starvation etc.
  • Grenzbereich gut und planbar vorhersehbar.
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Die Michelin Pilot 5 die bisher vor dem Modellupdate noch serienmäßig montiert wurden sind die zu empfehlen?

Danke

Es gibt viele positive Bewertungen für den Conti Sportcontact 7. Der ist übrigens auch leichter als der Michelin.

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Ich bin der Meinung dass jeder fuer sich selbst ‚seinen‘ Reifen finden muss. Grundsaetzlich sind Reifen wie der PS4s, Conti SC7 oder auch andere voellig in Ordnung. Dem einen gefaellt der eine besser, dem andern halt nicht. Einfach ausprobieren. Den PS5 habe ich bisher nicht gefahren, sollte allerdings weniger brauchbar sein als nen 4s oder SC7.