Das Thema interessiert mich ein wenig, da bei mir zb die HJS downpipe noch auf der Liste steht. Dann fehlt theoretisch nur noch der Ladeluftkühler und die Hardware wäre für eine ordentliche Software vorbereitet.
Ob der Ladeluftkühler und letztlich auch eine Software gemacht wird, steht allerdings noch in den Sternen.
HJS DP sollte das erste Upgrade sein, hat mit der Software nichts zu tun. Du entlastest den Turbo, hast besseres Ansprechverhalten und dreht freier oben raus. Die Milltek (oder irgendeine andere 3" AGA mit Typengenehmigung) macht man gleich mit, weil man das AGA-Teil eh gerade in der Hand hat und man in einem Rutsch einträgt. LLK etc. optional, wenn man merkt, dass man an die thermischen Grenzen kommt.
Das Bauteil, das die beiden vorderen Kotflügel verbindet und meist auch den Kühler und die Scheinwerfer trägt, wird Schlossträger, Frontmaske oder Querträger genannt.
Also, test tag überstanden. Ölkühler tut was er soll. Bei 33 Grad außen temp max 105 Grad, nach 1 Auslauf runde (5.2km) auf 85 abgekühlt. Getriebe Temperatur muss ich dafür im Auge behalten. 122 Grad war Peak (nach Auslaufrunde auf 110 Grad), ev auch hier mit größerem Kühler entgegen wirken. Auf der Strasse, also weil ich diesmal auf Achse hingefahren bin, ist die Öltemp bei 75 - 80 grad auf AB oder Landstrasse eingependelt.
Öl fahre ich das 5-30 mit Toyota spec ILSAC 6A oder wie das heisst.
Fahrwerks mäßig viel besser mit den Stabis. Stabiler, spez beim Anbremsen (200-210 KM/H) und weniger wanken. Allerdings mit frischer Lenkgeo, dh V und HA Spur leicht zu. Sturz VA ca 2.7 Neg, HA 3 Grad Neg. VA müsste mit meinem Fahrstil und jeweilger Strecke min 3.5 Grad minus haben. Laufbild der Reifen spricht Bände . . . . . Einstellung nur Anfangs auf Track, danach auf Gravel, ist fast 50/50 Verteilung (53/47) und ist für mein Geschmack ruhiger zum Fahren. (Kein Expert mode usw angewählt)
Zum Thema LLK, morgens mit 22 Grad gestartet und nachmittags bei 33 Grad fortgesetzt, kein Leistungs Verlust bemerkbar. Gleiche runden Zeiten und gleicher top speed Ende der beiden geraden. Also wer Serien Leistung fährt, kann sich einen größeren LLK sparen. M.M nach meinem test auf der Strecke Tazio Nuvolari. Getankt hatte ich 100er Shell und Nachmittags 98er mit Oktanbooster. Sicher ist sicher . . . . .
PS - ich fahre Serienleistung und auch AGA noch alles ORG. Reifen PS4 mit 2.4 Bar Luftdruck heiss gemessen.
Ich fahre lieber mit Temperatur im Öl und wechsel öfter, als mit zuwenig Öldruck, denn der sinkt mir jedem Ölkühler in den kritischen Bereich bei hoher Drehzahl. Auf Dauer sicher nicht zu empfehlen.
Wieso sollte der Öldruck schwächer werden mit nem Ölkühler!? Öl ist eine Flüssigkeit und Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar. Wenn also aus dem ganzen System die Luft raus ist, dann liegt es garantiert nicht am Ölkühler. Das geht schon rein physikalisch nicht. Wenn du da bei hohen Drehzahlen ein Problem hast, dann liegts nicht am Ölkühler sondern an der Förderleistung der Pumpe.
Ist der gleiche Schwachsinn wie mit „Ein grosser LLK führt zu späterem Ansprechverhalten!“ Ebenso völliger Quatsch. Jaaa, es mag sich etwas verzögern. Aber da reden wir von Millisekunden. Das System ist ja ebenfalls nicht luftleer…
Ja von dir, denn ab 6500 Umdrehung sinkt er mit jedem Ölkühler auf rund 3,5 Bar ab. OEM sind es 5 Bar. Einfach mal bei Leuten fragen die Ahnung haben, selbst Google weiß es. Dann wissen die besonders Schlauen hier auch warum.
Du hast mit jedem ab 6500 Umdrehungen einen Druckverlust. Da muss man schon die Ölversorgung ändern oder eventuell eine andere Wanne mit mehr Öhlinhalt und Schwallbleche. Bei der Wanne soll es zu keinem Druckverlust kommen.
Eine technische Frage die Ölpumpe fördert ja eine gewisse menge Öl mit einem vorgegeben maximal Druck gemäss Steuergerät. Wenn ich jetzt einen richtig ausgelegten Ölkühler mit Leitungen verbaue, steigt ja jetzt in erster Linie der Druckverlust. Die Pumpe fördert immer noch mit dem gleichen Druck, wenn der Druckverlust höher ist, würde jetzt eigentlich weniger ÖL zirkulieren. Wenn kein Öl kühler drin ist, ist das Öl wärmer und der Druck müsste da ja eher abnehmen da die Viskosität sinkt, was beim Öl Kühler ja nicht der Fall ist.
Gemäss Internet hat der GR Yaris eine b Werk mit einer Verdrängerpumpe (in Form einer Rotor- / Gerotorpumpe) ausgestattet.
Funktionsweise: Bei dieser Bauart greifen ein innenverzahnter und ein außenverzahnter Rotor ineinander, um das Motoröl kontinuierlich von der Ansaug- zur Druckseite zu fördern und dabei konstanten Öldruck aufzubauen
Integration: Die Pumpe ist mechanisch direkt mit der Kurbelwelle verbunden, läuft also proportional zur Motordrehzahl, und ist platzsparend in den unteren Steuergehäusedeckel integriert.
Ich verstehe technisch nicht wieso der Druck sich mit Kühler verringern sollte, aber wenn mir das jemand technisch erklären kann wäre ich happy. Ich bin deshalb neugierig weil ich mit dem Gedanken gespielt habe einen Kühler zu verbauen.
ohne jetzt hier zu physikalisch zu werden, versuche ich es mal ganz einfach.
Es ist eben kein geschlossenes System (wie oben behauptet) sondern der Rücklauf erfolgt drucklos. Vereinfacht gesagt tropft das Öl zurück in die Wanne.
Wenn man hinter die Pumpe nun eine Drossel einbaut (oder einen Ölkühler ) kann es schon zu signifikanten Druckunterschieden kommen.
Ich werde hier nicht behaupten, dass das bei einem handelsüblichen Ölkühler passiert, aber denkbar ist es .
Stelle die einfach einen Wasserhahn vor mit angeschlossenenem Schlauch:
Wasserleitungsdruck sei mal mit 5Bar angenommen, Wasserhahn auf, Schlauchende offen, vermutlich keine 5 Bar. Wasserhahn halb auf, Schlauchende offen, nochmals deutlich weniger…wenn der Wasserhahn zu ist hast du im Schlauch genau wieviel?