Vieles an diesen Aussagen von dir ist Unsinn, weil du dich nicht mit dem Thema „Kennfeldoptimierung“ am GR befasst hast. Ich stänkere nicht, du kritisierst am Thema vorbei. Wenn du das persönlich nimmst, ist das dein Ding, nicht meines. Ich meine es nicht böse, ich bin sachlich.
Informierst du dich, weil dich das Thema wirklich interessiert, dann stimmst du mit dem Tuner die gewünschten Drehmomentkurven und Schaltdrehzahlen je nach Kennfeld und verbautem Zubehör ab. Idealerweise bist du dann a) auf der Uhr schneller und b) sogar thermisch stabiler. Ein Ölkühler ist kein Muß für thermische Stabilität (wichtige Info), die HJS DP bringt schon einiges an Entlastung. Die Eventuri reduziert Ansauglufttemp und LLK entlasten ebenso. Will ich mehr thermische Entlastung, packe ich mir halt noch andere Peripherie rein, alles kann - nichts muß. Sehr individuell und nicht pauschal zu beantworten.
Mit optimiertem NM Verlauf kannst du über ein breiteres Drehzahlband mehr Radleistung nutzen, die Spitzenleistung am Prüfstand ist dabei irrelevant, ob nun 300, 320 oder 360PS. Dazu muß ich jedoch Diagramme kennen (sind zahlreich bei YT verfügbar) und mir Gedanken machen, was ich will und den Wagen fahre.
Für Pässe/öff. Kurvenstrecken ist mir Ganganschluß 2./3./4. am Wichtigsten, höhere Gänge brauche ich nicht zum schneller fahren, nur für die langsameren Passagen und durch Ortschaften. Bei Schaltdrehzahl 6.000u/min ist man meist schon illegal unterwegs, da muß ich nicht bis zum Drehzahlbegrenzer gehen. Auch das reduziert thermische Belastung. Mit mehr NM durchweg und anderen Laderinlets verbessere ich nochmal zu den DP das Ansprechverhalten, insbesondere beim hochschalten bzw. aus der Kurve raus.
Bin ich jedoch eher der drehzahlgierige Typ, fahre mit Serienleistung und -hardware am Temperaturlimit herum, ist der G16-GTS der falsche Motor. Da hast du Recht, da sitzt das Problem am Lenkrad. Geht nicht gegen dich, sondern ist Physik.
Für Drehzahlorgien habe ich den 911, für flotte Kurvenhatz den GRY (seit 12/2020).