Kritik ist vollkommen okay und Erfahrungen sind immer geschätzt. Wenn jemand Tipps, Bedenken oder Verbesserungsvorschläge hat, gerne sachlich teilen. Genau dafür ist der Austausch ja da.
Am Ende wollen wir alle unsere Autos verbessern, aus Fehlern lernen und von den Erfahrungen anderer profitieren, damit wir länger Spaß daran haben und das Auto für unseren eigenen Einsatzzweck optimieren können.
Nur dieser unterschwellige Ton bringt niemanden weiter. Sachlich schreiben, dann passt das.
Das Problem war grunsätzlich bekannt. Breite Felgen und Semis ohne angepasste Be und Entlüftung überfordern das System schnell, solange der Grip nicht stark erhöht wird geht es lange mit Upgrade Belägen und Flüssigkeit.
Auf der Rennstrecke ist es aber kontrollierbar, der Einwand von der Gefährdung ist aber verständlich.
Die Passfahrer welche mit stark überhöhter Geschwindigkeit fahren gefährden aber wesentlich mehr die Strassensicherheit ( ich rede nicht von 110 Fahren auf einem Pass wenn man mal beschleunigt ) blinde Kurven voll fährt usw.
Ich empfehle dir noch Brems Shims zu benutzen. Die Serienanlage mit anderen Bremsklötzen guter Belüftung und anderer Bremsflüssigkeit funktioniert auch auf der Rennstrecke. Früher ohne Brems Shims und serien Bremsflüssigkeit hatte ich auch ein weiches Pedal auf der Rennstrecke. Ich fahre doppelte Kühlung. Piras und SKR bearbeitet (glaube das war der Markenname) Bremskühlung.
Also ich hab an meinem MK 2 mit Aut Getriebe, Stahlflex verbaut, Endless Beläge und die Motul 700 Bremsflüssigkeit (auf Org Bremse). Keine Probs gehabt in Dijon, Mirecourt und Franciacorta und da bremst man von ca 205 auf ca 85 runter (Dijon). Mehrmals das ganze. . . . Da hab ich mit der Mot Öl Temp schon grössere Probs
Die Serien PS4, nur H&R Federn mit Distanzen verbaut.
Stabis, Domstrebe, gr Ölkühler sind gerade am verbauen. Breitere Felgen 9.5x18 mit Semis kommen erst noch. Zuerst das Thermische im Griff bekommen. Sonst macht das keinen Spass mit dem Auto.
Ab dem Punkt wo man Semis faehrt bringt man auch den Motor eher in Bedraengnis. stichwort Oelversorgung. Die ist eigentlich im Serientrimm nicht so richtig fuer hohe G-Kraefte ausgelegt. Das sollte man im Hinterkopf behalten. Zumindest mal Schwallbleche und evtl. ein wenig Ueberfuellen? Da kennen sich aber andere sicher besser aus.
5W-40, CatchCan, zusätzliche Ölkühler - ggf. noch auf Drehzahl achten. Der GRY hat gut Drehmoment, da muß kein 7 beim schalten bzw. Kurveneingang stehen
mit HJS200er ist einiges vom Lag weg - falls noch nicht umgebaut, ist ein must-have aus meiner Sicht. Die 3" Milltek ist nice-2-have für Sound und größere Tunes. Aber Ansprechverhalten mit den Downpipes ist wichtig, da kannst du zwischen 3.5-6.5k u/min gut auf Zug halten.
Beim GR geht’s weiter. Vorne fliegt die Serienbremse raus und es kommt eine richtige Anlage rein: AP Racing Pro 5000R CP9660 6-Kolben-Festsattel.
Damit der Sattel auch wirklich da sitzt wo er hingehört, haben wir den Adapter zunächst aus Kunststoff konstruiert.
Da alles passt, geht das finale Teil nun in die Fertigung.
Sobald der echte Adapter da ist und alles montiert ist, gibt’s die nächsten Bilder.
An riesen Dank an Andi von Thull Autosport, der mich bei dem Umbau unterstützt.