Das Thema ist leider so komplex, dass es nicht „eine richtige Meinung“ gibt. Ich kann euch hier ein Beispiel aus dem DeLorean Bereich nennen. Es geht um die hinteren seitlichen Begrenzungsleuchten, die am DeLorean ab Werk in rot sind. Das entspricht nicht der deutschen StvzO. Nun wird das von TÜV zu TÜV (DEKRA) unterschiedlich gehandhabt und genehmigt werden muss die Ausnahme vom jeweiligen Landesamt für Straßenverkehr. Im Endeffekt fahren nun DeLorean mit den originalen roten Leuchten, welche mit umgebauten gelben Leuchten und andere mussten diese komplett abkleben.
Es gibt in Deutschland nur eine StvzO aber diese kann in jeder Behörde anders ausgelegt werden.
Und ein Beispiel für Zulassungsstellen habe ich auch. In Mecklenburg kriegtest du für das Motorrad mit HRO-xx5 ein 20cm breites Kennzeichen. In Karlsruhe musste mein Kennzeichen für KA-xx2 ein 28cm breites Kuchenblech sein. Begründung: das ist hier Vorschrift
Da haben sie Dich glaube ich veräppelt! Soweit ich weiss ist 180-220 mm Breite mit kleinerer Schrift und bei 200 mm Höhe seit rund 10 Jahren per Bundes-Gesetz erlaubt. Kannst Du aber auch nachträglich noch tauschen, kostete glaube ich unter 10 Euo (zzgl. Schild). Lass es einen Zulassungs-Dienst machen, mit dem wird weniger diskutiert.
Bei Deinem Leuchten-Beispiel: Da ist leider so. Derartige Grenzfälle (ohne jegliche Gutachten o.ä.) sind zum Teil Ansichtssache und je nach Bundesland verschieden. Deshalb ja die Diskussionen an anderer Stelle bzgl ‚echtem‘ legalen Eintragen.
Begrenzungsleuchten sind bei uns unüblich, deshalb könnten (!) ja andere Verkehrsteilnehmer das für Bremsleuchten halten! Deshalb darf halt nicht jeder Leuchten ans Auto schrauben wie er mag. Wenn Du 2 Leuchten haben möchtest, möchte ich aber 4 haben. Oder Grössere. Der nächste dann 8.
Also auch da steckt tatsächlich ein (im Ansatz! verständlicher) Sinn dahinter.
Das mit den Kennzeichen war vor 20 Jahren. Zum Glück wurde das inzwischen geändert. Ich lebe aber auch nicht mehr in Karlsruhe.
Zu den Begrenzungsleuchten verstehe ich schon die Argumentation. Nur das Ergebnis nicht. Es ist ein und das selbe Auto, fährt durch Deutschland und trotzdem ist es mal so und mal so legal.
Mir wollte vor 4 Jahren an meinem damaligen 911er ein TÜV-Prüfer die Plakette verweigern wegen schwarzer Rückleuchten vom after market mit CE Prüfzeichen. Begründung war die Reflektoren seien nicht legitim, was er mit bloßem Auge zu erkennen glaubte. Meiner Meinung nach wollte er sich vor seinem jüngeren Kollegen aufspielen. Mit dem wiederholten Hinweis auf das CE Prüfzeichen plus Unterlagen vom Hersteller ließ er sich dann endlich herab die Plakette rauszurücken.
Dasselbe Auto hatte ich auch mal in die Schweiz als Umzugsgut mitgenommen. Dort musste ich zum TÜV um die schweizerische Zulassung zu bekommen. Die haben das Auto dann per Maßband händisch vermessen, also Radstand und Spurweite. Auf meine Nachfrage wozu meinten sie, es könnte eine Fälschung sein.
Anschließend machte einer der Prüfer auf dem Prüfgelände eine Probefahrt um die Bremsen zu testen… Strömender Regen, riesengroße Pfützen, Auto bricht aus, kreiselt, fast in eine Mauer. Ich meinte zu ihm Glück gehabt… Er dann, ja, Sie haben Glück gehabt, den Schaden hätten Sie begleichen müssen…
Verglichen damit ist der deutsche TÜV noch harmlos, obwohl es auch da teilweise ziemlich willkürlich zugeht.
Typisch Schweizer MFK „Motorfahrzeugkontrolle“
Da könnte ich mehrere Stunden erzählen. Nur schon deshalb führe ich da meine Fahrzeuge immer selber vor.
Nachdem wir ich vom freundlichen hier keine Antwort bekommen habe, kurze Frage in die Runde:
Kann ich statt der originalen Felgen (18X8 ET45) auch 18x8 ET40 (Dritthersteller) montieren?
Ich möchte die Werksseitig gelieferten Reifen weiter fahren.
Wie verhält sich das mit TÜV?
Aufgrund Deiner Fragestellung nehme ich an, Du hattest noch nicht viel mit dem Thema zu tun.
Bei den von Dir ausgesuchten ProTrack (sehen die nicht dem Original extrem ähnlich, wo ist da der Witz?) scheint es gemäss Deinem link nur Festigkeits-Gutachten zu geben, also braucht man Einzelabnahme beim Tüv.
Verschärfter Aufwand, verschärfte Kosten, je nach Bundesland auch möglicherweise aufs good-will des Prüfers angewiesen…
Tip wenn Du da nicht so im Thema bist: Es gibt jede Menge Felgen, die haben sogar ABE, d.h. draufschrauben und alles ist gut (Tüv-mässig).
Ansonsten: Oben rechts die Lupe, über die Suchfunktion findest Du noch ne Menge mehr. zB Thema ABE, Tüv-Gutachten, Festigkeitsgutachten etc.
Bin gerade am Versicherung raussuchen und wollte mal eure Meinung zum Thema Werkstattbindung erfragen. Problem dabei ist ja bei den gängigen Fahrzeugen oft, dass mit Aftermarket-Teilen repariert wird, was ich beim GRY aber eher für unwahrscheinlich ansehe. Relevanter könnte das für die Relax-Garantie sein und dass man keinen kostenlosen Ersatzwagen erhält.
Wie habt ihr euch entschieden und welche Erfahrungen habt ihr schon so gemacht? Gerne auch euren Versicherer angeben, wobei ich mich schon recht sicher für die HUK24 entschieden habe (das Angebot ist einfach zu attraktiv )
keine Angst, hatte mich schon umfangreich eingelesen und die Leute in meinem Umfeld befragt, die bei der HUK24 sind (die betrifft das Werkstattbindungsthema aber nicht). Das Risiko gehe ich bewusst ein
Sonst fragt doch mal bei eurem Freundlichen nach der Toyota Versicherung? Für mich mit mickrigen SF4 (dank jahrelangem Dienstwagen) ist die sogar mit am günstigsten.
Das werde ich dann definitiv noch machen, hätte gedacht die haben die üblichen OEM-Apothekenpreise! Bisher ist die HUK24 bei mir 300€ p. J. günstiger als die üblichen anderen Verdächtigen
Bin auch zu HUK24 gewechselt. Mein bisheriger Versicherer war fast 50% teurer beim Saisonbeitrag für den GRY.
Die bisherige zweimalige Schadensregulierung der HUK (nicht: 24) beim Auto meines Vaters war tadellos.
Fragen regelmäßig den KM-Stand ab und haben selbständig den Tarif an die niedrigere Jahresfahrleistung angepasst. Hat meine Versicherung bei meinen Fahrzeugen mit gleichem Sachverhalt nur auf meine Intervention hin gemacht…
Und die Toyota Versicherung kostet genau das gleiche.
Da nehme ich lieber diese und kann meinem Autohaus, bzw. Dem Toyotahändler im Falle eines Unfalls den Gefallen tun, dass die sich mit der eigenen Versicherung rumschlagen müssen und nicht mit irgendeiner.
Ich bin mit meinem GRY bei der Allianz, und ich weiß nicht ob es an meiner niedrigen SF-Klasse oder am Alter liegt, aber bezahlt habe ich für das Jahr 2024 (ende 2023) für Vollkasko + Teilkasko mit 12.000km/Jahr 1999,99€.