TÜV mit Syvecs oder Motec Steuergerät möglich?

Ok… Danke für den Tipp. Auch wenn ich nicht darum gebeten habe…

Aber egal… Gibt es denn… jetzt wo ich (wie gewünscht) den IST-SOLL Zustand des Fahrzeugs… dargelegt habe… auch inhaltliches Feedback? Ich bin ja nicht hier, um irgendwelche Lebensweisheiten aufzusammeln.

Also Du meckerst hier rum, weil Du Deiner Meinung nach nicht genug Hilfe bekommst, ich gebe Dir einen Tip woran es liegen könnte, und was machst Du? Meckerst mich weiter an (‚nicht drum gebeten‘ und ‚Lebensweisheiten‘).
Ja, so klappt das bestimmt mit ‚mehr Hilfe bekommen‘ von denen, die Erfahrung mit Umbau und TÜV haben.

Weiter viel Erfolg.

Tut mir leid, dass du dich so angegriffen fühlst… Ich hab halt den Eindruck, dass hier öfters mal Inhalte vermischt werden und leider eher unsachlich argumentiert wird. Aber ok.

Meine Meinung dazu:

  1. Du kannst an die 400PS mit dem Serienlader erreichen. Vorausgesetzt, die Peripherie stimmt (größerer LLK, Ansaugung und vor allem Abgasanlage). Bei der Abgasanlage würde ich Dir persönlich keine Aftermarket Catback oder OPFback Anlage empfehlen in Verbindung mit der HJS Downpipe. Aus meiner Sicht taugt das nicht. Ich würde Dir eine komplette 3" Anlage z.B. von Motor Krep empfehlen, wobei ich nicht weiß, was die mit TÜV-Abnahme kosten wird. Das kann ein Killer-Kriterium sein.

  2. Kleb Dir keine Sachen ans Auto, die nix bringen. Wenn, dann wirklich nur Dinge, die erwiesener Maßen die Aerodynamik verbessern und bitte keine Luftfederung. Du willst doch keinen Lowrider bauen, oder? Nimm ein ordentliches Fahrwerk (Bilstein, Öhlins, BOS) und lass es von einem Profi verbauen und einstellen.

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In dem Zusammenhang kann ich Dir auch nur raten, Dir einen erfahrenen und renomierten Tuning-Betrieb zu suchen, der Dich fachgerecht berät. Ich werde das auch machen und zwar bei Schräder Motorsport in Stadtallendorf in Hessen. Den Mann kenne ich persönlich, er hat über 17 Jahre Motorsport-Erfahrung und war 1985 Deutscher Rallycrossmeister.

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Noch ein Tipp, was Du vielleicht suchst:

Damit lässt sich der AWD noch individueller abstimmen. Soweit ich gesehen hatte, ist es aber nicht möglich 100% FWD oder RWD zu fahren. Man kann aber wohl über die Grenzen von 30/70 oder 60/40 hinausgehen.
Aus meiner Sicht aber eher für Leute, die absolute Profis sind und das brauchen. Allerdings kann man viele Parameter des AWD loggen und sich anzeigen lassen.

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Danke für die vielen Tipps!.. Die Luftfederung war eigentlich nur gedacht, weil ich kein KW wohl kein Hydraulik Lift Kit anbietet und ich keine Lust habe mir Anbauteile auf dem täglichen Weg in die Parkgarage abzufahren. Ich hätte halt wirklich gerne zur Leistungssteigerung noch ein wenig die Optik angepasst. Bleibt jetzt aber wohl beim Spoiler. :-/
Auch leistungsmäßig denke ich, dass man bei den hiesigen Regularien das Potential des Motors leider nicht mal ansatzweise ausreizen kann. :frowning: Aktuell hoffe ich, dass ich einen lokalen Tuner (zB Schropp) dazu bekomme, dass er mir den Wagen mit einer Map von Pree umbaut und auf ~350PS tunt. Bin halt nicht sicher, welche Änderungen dazu noch notwendig sind. AGA (Milltek) ist ein Muss, bei der Downpipe bin ich schon nicht mehr so sicher (siehe Pogea Gutachten). Ansaugung finde ich auch gut, aber die Eventuri muss bei der Leistung nicht sein. Wagner LLK meiner Meinung auch nicht. Ich fahre ja nicht auf dem Track. Sturzschrauben habe ich auch noch überlegt, aber leider weiß ich gar nicht, wie ich das Fahrverhalten des Autos optimieren soll, wenn ich keine Teststrecke zur Verfügung habe. Wie macht ihr das denn?

Es ist erfahrungsgemäß so, dass ein Sturz von um die 3 Grad das Fahrverhalten deutlich verbessert. Da kann man nicht viel falsch machen, wenn man es nicht übertreibt.
Sollte man aber vom Fachmann machen lassen, damit Spur / Vor- bzw. Nachlauf usw. stimmen.

Schau Dir mal die Videos von Philipp von Rötheli Racing an. Der gibt wertvolle Hinweise was man für welchen Zweck am Auto machen sollte und was sich nicht lohnt. Es nützt nix, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Fahrwerkstechnisch musst Du den ja nicht so runterknallen, dass er an ner Kippe hängen bleibt. Luftfahrwerk würde ich mir aus ganz unterschiedlichen Gründen aus den Kopf schlagen. Tiefer ist nicht immer besser und der TÜV spricht da auch ein Wörtchen mit.

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Hallo Ingmar, kannst du eventuell das besagte Video verlinken? :slight_smile:

Hi Dobi, er hat mehrere Videos zum GR Yaris gemacht, es ist eine komplette Reihe.
Er baut das Ding jetzt auf über 500PS um.
Hier das Video, in dem er beschreibt, was er für welchen Zweck umbauen würde:

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Ich hab von Yokohama ne Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw Herstellerfreigabe für den ad09 in 265/40r18 bekommen. Da steht drin dass geklärt werden muss ob er passt, aber auch maximal -2° Sturz drin.

Bei -3° würd ich vorsichtshalber beim Reifenhersteller fragen. Die haben eigentlich alle irgendwo ein online Formular dafür.

Hier mal eine strukturierte ChatGPT Antwort zur Syvecs Ecu:

"1. Gesetzliche und regulatorische Einschränkungen (EU/EWR)

Laut Verordnung (EU) 2018/858 und VO (EG) Nr. 715/2007 ist jede Änderung am Motorsteuergerät, die Emissionen oder Sicherheit betrifft, genehmigungspflichtig.

Mit dem Einbau eines Syvecs-ECU erlischt die EU-Typgenehmigung des Fahrzeugs.

Die Weiterbenutzung im öffentlichen Straßenverkehr ist nur nach erfolgreicher Einzelgenehmigung (z. B. §21 StVZO) oder nationaler Kleinseriengenehmigung erlaubt.

Unsicherheitsgrad: Mittel – abhängig von nationaler Auslegung und Art der Nachrüstung.


  1. Gesetzlich inkorporierte Normen

Relevante UN/ECE-Regelungen wie R83 (Abgasemissionen), R10 (elektromagnetische Verträglichkeit) und R101 (Verbrauchsangaben) sind in der EU gesetzlich verbindlich.

Das Syvecs-ECU besitzt keine UN/ECE-Typgenehmigung.

Unsicherheitsgrad: Gering – Syvecs ist nicht gelistet, keine Konformität.


  1. Freiwillige technische Standards

Es gibt keine ISO-, SAE- oder DIN-Norm, die eine Nachrüstung eines Standalone-ECUs in ein modernes Fahrzeug wie den GR Yaris regelt.

ISO 26262 (funktionale Sicherheit) und SAE J1979 (OBD-Kommunikation) sind zwar einschlägig, aber nicht verpflichtend im Aftermarket.

Unsicherheitsgrad: Hoch


  1. Herstellervorgaben (Toyota)

Toyota verbietet jede Änderung am Steuergerät.

Laut Wartungs- und Garantieunterlagen führt dies zum Verlust sämtlicher Antriebs- und Emissionsgarantien.

Kein Hinweis auf Syvecs oder Aftermarket-Freigaben vorhanden (Stand: 2024).

Unsicherheitsgrad: Gering


  1. Technische Plausibilität (Heuristik)

Syvecs bietet ein dediziertes Plug-and-Play-ECU für den GR Yaris (G16E-GTS) an.

Technisch ist es in der Lage, folgende OEM-Funktionen zu übernehmen:

Steuerung von Direkteinspritzung, Ladedruck, VVTi, Launch Control, CAN-Kommunikation.

ABER: Die Fähigkeit zur Umsetzung eines Euro 6d-temp-konformen Abgasverhaltens inkl. OBD-II-Kompatibilität ist nicht belegt.

Unsicherheitsgrad: Mittel bis Hoch


  1. Re-Zertifizierungskosten (mit Syvecs GR Yaris ECU)

Basiskosten (Einzelabnahme nach §21, Deutschland/TÜV):

Zusätzliche Kosten bei nicht-konformem Mapping:

Gesamtschätzung (inkl. Unsicherheiten):

13.300 € – 34.000 €, ggf. mehr bei Emissions-Nachkalibrierung.


  1. Offene technische Frage an Syvecs

Klärungsbedarf:

Kann das GR Yaris-ECU von Syvecs ein Euro 6d-temp-konformes Abgasverhalten samt OBD-II-Diagnose realisieren?

Falls nein: erheblicher Zusatzaufwand für Nachkalibrierung und Zulassung.

Falls ja: Nachweis durch Emissionsgutachten erforderlich.

Empfehlung:
Direkte Anfrage an Syvecs mit konkreter Bitte um technische Daten und Prüfergebnisse.


  1. Abschließende Bewertung

Straßenzulassung in der EU:

Nur mit vollständiger Einzelabnahme und Nachweis emissionsrechtlicher Konformität.

Kostenaufwand und Unsicherheiten hoch.

Motorsportnutzung:

Technisch etabliert, keine Straßenzulassung erforderlich.

Viele GR Yaris-Fahrzeuge mit Syvecs-ECU erfolgreich im Wettbewerbseinsatz."


Hier eine fürs Syvecs AWD Controller System bezogen auf Abgas:

Mögliche Abgasrelevanz des AWD-Controllers:

"1. Juristisch-technischer Hintergrund

Laut VO (EU) Nr. 2017/1151 (Euro 6d-Typgenehmigungsverordnung), Anhang IIIa (RDE-Prüfverfahren), müssen alle Komponenten, die den Emissionsausstoß beeinflussen, bei der Typgenehmigung berücksichtigt werden.

Dazu zählen:

„Fahrstrategien und Steuerungen, die das Fahrzeugverhalten im Prüfzyklus beeinflussen oder die Temperatur des Abgasnachbehandlungssystems verändern können.“

Syvecs AWD Controller – potenziell abgasrelevant weil:

Der Controller verändert aktiv die Momentenverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.

Dies geschieht über ein kontinuierlich schleifendes Lamellenpaket (AWD-Kupplung).

Eine Verlagerung des Kraftflusses beeinflusst:

Roll- und Gleitreibungsverluste

Kardan-/Getriebeverluste

Energieeintrag (Reibung) ins Ölbadkupplungssystem

Dadurch kann sich der thermische Lastzustand des Antriebsstrangs verändern → z. B. Temperaturprofil vor dem Katalysator bzw. während Warmlaufphase.

Fazit:

Wenn die Regelstrategie des AWD-Controllers abhängig vom Fahrprofil variiert (z. B. WLTC-Segment, Gaspedalstellung), ist eine Abgasrelevanz nicht auszuschließen.


  1. Technische Plausibilität

Plausibles Szenario:

OEM-AWD-Controller hält im WLTC eine kraftstoffeffiziente Momentenverteilung (z. B. 100:0 oder 80:20).

Syvecs-Controller erlaubt jedoch aggressivere, traktionsoptimierte Verteilung (z. B. 50:50).

Daraus könnten folgen:

Höherer Antriebswirkungsgradverlust

Längere Katalysatoraufheizzeit

Möglicherweise höherer Kaltstartverbrauch

Gegenteilig denkbar:

Eine intelligente Regelung mit thermischem Fokus könnte sogar zu niedrigeren Emissionen führen.

Problem:

Keine öffentlich verfügbaren Emissionsmessungen (WLTP oder RDE) mit aktivem Syvecs-AWD-Controller bekannt.

Unsicherheitsgrad: Hoch


  1. Auswirkungen auf Einzelabnahme

Empfehlung:

Prüfstelle (z. B. TÜV, KÜS, Dekra) wird vermutlich eine EMV-Prüfung UND einen Nachweis der Emissionsauswirkung fordern.

Ohne solche Daten besteht hohes Risiko, dass die Betriebserlaubnis als erloschen gilt.

Kostenerweiterung (geschätzt):

Emissions-Vorabtest (WLTP light): €2.000 – €5.000

Prüfstandsdokumentation AWD-Profil: €1.000 – €3.000


Abschließendes Urteil:

Straßenzulassung (mit AWD-Controller):

Abgasrelevanz ist im Grenzbereich gegeben – Auswirkungen müssen im Einzelfall validiert werden.

Eine Eintragung ist prinzipiell möglich, aber nur mit Nachweis der Emissionsunbedenklichkeit.

Motorsportanwendung:

Unbedenklich, da Emissionsgesetzgebung nicht greift."


Syvecs AWD nur bezogen auf die AWD Thematik ohne Abgasrelevanz:

"1. Gesetzliche & regulatorische Einschränkungen (EU/EWR)

Keine direkte Abgasrelevanz, daher keine unmittelbare Typgenehmigungspflicht gemäß VO (EG) Nr. 715/2007.

ABER: Änderungen an Systemen, die das Fahrverhalten betreffen (Traktion, Stabilität), können Einfluss auf die Gesamtbetriebserlaubnis (ABE) haben.

Relevante Regelungen:

EU-Verordnung 2018/858, Art. 18 & 39: Änderungen an sicherheitsrelevanten Systemen bedürfen der Nachprüfung.

In Deutschland greift ggf. §19(2) StVZO: Betriebserlaubnis erlischt, wenn die Änderung das Fahrverhalten wesentlich beeinflusst.

Unsicherheitsgrad: Mittel – Je nach Umsetzung und Nachweis der Betriebssicherheit.


  1. Gesetzlich inkorporierte Normen

Es existieren keine UN/ECE-Regelungen, die den AWD-Regelalgorithmus als Einzelkomponente typgenehmigen.

Änderungen der Fahrdynamiksteuerung können jedoch indirekt durch ECE R13H (Bremswirkung), R79 (Lenkung) oder R13 (Bremskraftverteilung) tangiert sein.

Unsicherheitsgrad: Gering bis Mittel, abhängig davon, ob ABS/VSC beeinflusst werden.


  1. Freiwillige technische Standards

Keine spezifischen ISO-, SAE- oder DIN-Normen zur Nachrüstung von AWD-Controllern im Pkw-Bereich bekannt.

Steuergerätekommunikation über CAN-Bus könnte ISO 11898 berühren, jedoch rein informativ.

Unsicherheitsgrad: Hoch


  1. Herstellerfreigaben (Toyota)

Toyota bietet keine Freigabe für Nachrüst- oder Tuningkomponenten an der AWD-Regelung.

Eingriffe am GR-Four-System werden nicht unterstützt und führen zum Verlust der Garantie auf Antrieb und Differenziale.

Unsicherheitsgrad: Gering


  1. Technische Plausibilität (Heuristik)

Der Syvecs AWD-Controller für den GR Yaris ist ein dediziert entwickeltes Gerät mit:

CAN-Kommunikation zu ABS, ESP, OEM-ECU

Kennfeld-basierten Regelstrategien

Integration in Serienfahrzeuge erfolgreich im Trackday- und Rallye-Umfeld getestet

Die Kalibrierung erlaubt z. B. eine aggressive Verteilung (z. B. 50:50, 100:0) je nach Gaspedal, Querbeschleunigung, etc.

Unsicherheitsgrad: Mittel — Es existiert zwar eine breite Erfahrungsbasis im Motorsport, aber keine öffentliche Sicherheitsfreigabe für den Straßenverkehr.


  1. Namensähnlichkeit / Verwechslungsgefahr

Keine unmittelbare Gefahr – der AWD-Controller ist klar vom Motor-ECU getrennt.

Trotzdem ist bei Online-Angeboten darauf zu achten, dass der richtige Syvecs GR Yaris AWD Controller (nicht GT86, Evo, etc.) gewählt wird.

Risiko: Niedrig


  1. Auswirkungen auf Straßenzulassung

TÜV-Prüfer benötigen ggf.:

Nachweis der Kompatibilität mit ABS/ESP

Funktionsbeschreibung und EMV-Prüfprotokoll

Fahrversuch

Kostenschätzung (nur AWD Controller):
1.000–2.500 €, abhängig von Dokumentation und Prüfstelle


Fazit:

Für den Motorsportbetrieb ist der Syvecs AWD Controller technisch plausibel, erprobt und leistungsfähig.

Für den Straßenbetrieb besteht keine formale Freigabe, und es könnte zu einem Erlöschen der Betriebserlaubnis kommen. Eine Einzelabnahme ist im Einzelfall denkbar, aber aufwendig.

Vorraussetzung: keine Abgasrelevanz, daher keine RDE/WLTP-Prüfpflicht."

Anmerken möchte ich, dass ChatGPT bei der Kostenschätzung etwa bei dem ist, was MPS für ne Syvecs ECU Einzelabnahme schätzt. (20-35k).

Aber bei der Zulassungsfähigkeit des AWD Controllers etwas optimistisch und teilweise etwas unsauber formuliert:

→ Betriebserlaubnis entfällt ohne Prüfung auf jeden fall

→ welche Systeme geprüft werden müssen, kann die Kosten erheblich beeinflussen

→ 2,5-40k bei AWD, ja nachdem

Also Tüv ist prinzipiell möglich, aber in jedem Fall vermutlich sehr sehr sehr teuer (alle Preise beziehen sich nur auf die Prüfung)